im arte-spätprogramm: manolo bertling & die lizenz

Zur allerbesten Sendezeit, also in the middle of the night, sendet ARTE neue Kurzfilme. Aber immerhin. Am 2. März u.a. den Neunminüter „Die Lizenz“ und darin zu sehen: Manolo Bertling (ehemals Centraltheater, jetzt Schauspiel Stuttgart).

Manolo Bertling in "Die Lizenz" © facebook.com/DieLizenzKurzfilm

Manolo Bertling in „Die Lizenz“ © facebook.com/DieLizenzKurzfilm

Die Story: Seit zwei Jahre bewerben sich Adam und Ella um die staatliche Reproduktionslizenz. Nun folgt das Abschlussgespräch in den heimischen vier Wänden. Beamtin Gudrun Paschke entscheidet, ob sich die beiden fortpflanzen dürfen. Und die gute Nachricht zum Schluss: schon ab 1. März und bis Ende Mai in der Mediathek.


» Die Lizenz
D, 2016, 9 Minuten
Regie Nora Fingscheidt, Filmakademie Baden-Württemberg. Mit: Julia Becker, Manolo Bertling und Anna Böttcher
Donnerstag, 2. März um 2.10 Uhr, Arte.
Online 1. März bis zum 30. Mai 2017

 

katrin kaspar & cléo im horns erben

Cléo Chansons

Schauspielerin, Sängerin und Halbfranzösin Katrin Kaspar und ihre wirklich sehr schmucken Jungs beehren unser Klein Paris. Im Gepäck eigene Lieder und Chansons von Georges Brassens bis Stereo Total. Chanson, Jazz, Pop – immer à la française und mit viel Seele und ganzem Herzen.


Samstag, 4. März 2017 | 20:00 Uhr | » Horns Erben
Tickets: culton.de: 12/10 € + VVK-Gebühr | AK 14/12 €
Mehr Cléo:  » cleo-musique.de

 

 

schräge trauerfeier für die welt, wie sie ist – aufstieg und fall der stadt mahagonny an der oper halle

Vor einiger Zeit habe ich hier bereits über den Auftritt von Clemens Meyer an der Oper Halle berichtet. Nun habe ich dort auch eine Opernaufführung besucht. Zu Beginn der Spielzeit lautete das Motto der Oper Halle „Alles brennt“. Für die zweite Spielzeithälfte hat man sich etwas Neues einfallen lassen: „Trauern und träumen: Kapitalismus inszenieren heute.“

Michael von zur Mühlen, der auch dem Leipziger Opernpublikum bekannt sein dürfte, ist jetzt hier Chefdramaturg und hat „Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny“ inszeniert – sehr passend zum Thema „Kapitalismus inszenieren“. Wegen ihrer Gesellschaftskritik wurde die Uraufführung der Oper 1930 in Leipzig durch pöbelnde Nazis gestört. Schaut man sich den Text genauer an, findet man durchaus auch heute noch einen Gegenwartsbezug. Sprüche wie „Für die Freiheit der reichen Leute!“ könnten vom neuen Präsidenten der USA stammen. Aber der Regie ist nicht an solcher Aktualisierung gelegen, viel wichtiger sind die Worte trauern und träumen.

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berlinaaaaale voraus! artemis chalkidou, mathis reinhardt und peter kurth groß auf leinwand

Morgen geht’s los mit dem Deutschen Filmfestival: Zum Berlinalestart hätten wir hier für euch 3x Perspektive Deutsches Kino mit drei bekannten Gesichter in großen Rollen; in Filmen um Liebe, Macht, Entzweisamkeit und Rache. Berliner, jeht da ma hin, wer weeß, wann die dann so regulär im Kino loofen, wa?

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