die bude fällt sowieso bald auseinander – zwischenlese: castorfs solness an der volksbühne

Das Stück wäre durchaus geeignet, um die Bilanz einer mehr als 20jährigen Intendanz zu ziehen. So richtig ernst hat der Regisseur diese Idee aber nicht genommen. Viele der Anspielungen auf die Situation der Volksbühne dürften erst nach der Premiere hinzugekommen zu sein, denn im Mai 2014 ahnte noch niemand, dass die Ära Castorf 2017 endet. Da dem aber wohl so ist … fix nochmal nach Berlin!

weiterlesen ...

 

kreuzer-lesetipp mit nachwendetheater, oper, markus lerch & gefrorenem feuer

Umbrüche Aufbrüche Torben IbsIm Januar » Kreuzer theatert es mächtig: Tobias Prüwer geht der Frage nach, wie die Standortfaktorisierung der Kultur und die Orientierung an Auslastungszahlen das Leipziger Musiktheater prägt (und was für die Oper gilt, ist auch für das Schauspiel nicht von der Hand zu weisen). Außerdem hat er Torben Ibs‘ Befragung des Osttheaters nach der Wende » Umbrüche und Aufbrüche gelesen und die letzte Premiere in der Diskothek » Grand Prix de la Vision gesehen.

Außerdem im Heft: ein kurzes Interview mit Markus Lerch über Lieblingsrollen, das besondere am Leipziger Theater und darüber, wie er am liebsten arbeitet (Als nächstes zu sehen in » Peer Gynt / Premiere am 28. Januar). Und eine Kritik zu Florian Steffens‘ Lyrik-Performance » Frozen Fire (nächster Termin am 2. Februar).

FROZEN FIRE © Nikolas Kammerer