artists in residence: mit spacekraft den raum neu bestimmen

Die Choreografin Melanie Lane und der Soundkomponist Chris Clark entwickeln Bühnenstücke an den Grenzen von Performance und Installation. Sie suchen nach den Lebensräumen unserer Zukunft. Kommt mit auf eine visuelle Reise in ein anderes Universum – einer Landschaft aus Körper, Form und Sound … ab Donnerstag in der Residenz.

SPACEKRAFT ©LANE Projects

SPACEKRAFT ©LANE Projects

„Es gibt keine Bewegungen ohne Grund“ antwortete Melanie Lane als ich sie nach der Herangehensweise an ihre Choreographien fragte. Die nächste Premiere des Residenzprogramms, SPACEKRAFT, erforscht in der Kollision des lebenden, sich bewegenden Körpers mit dem sich in Ton, Skulptur und Video fassbaren Raum die irreversiblen Strukturveränderungen, die der Mensch unhinterfragt jeden Tag durch die Gestaltung seiner Umwelt vollzieht.

Der Soundkomponist Chris Clark und der Medienkünstler Martin Böttger (Skulptur & Video) ermöglichen den beiden Performern Melanie Lane und Florian Bücking in der haptischen Vergegenwärtigung des Raumes die Imagination alternativer Lebensräume in der Zukunft.

Die Frage nach der Verortung des Einzelkörpers in seiner gegenwärtigen und zukünftigen Umgebung stellt sich in dieser Performance immer aufs Neue …


» Melanie Lane stammt aus Australien und reiste nach ihrem Abschluss an der WAAPA durch ganz Europa, wo sie mit verschiedenen Companies und Künstlern wie Kobalt Works, Club Guy and Carte Blanche zusammenarbeitete. Jetzt hat sie ihr Basislager in Berlin aufgeschlagen, wo sie auch Trainings und Workshops anbietet. Lane ist Gastdozentin unter anderem bei Carte Blanche, dem Tanztheater Bielefeld und Sasha Waltz. Mit dem Soundkomponisten Chris Clark entwickelt sie Bühnenstücke an den Grenzen von Performance und Installation.

„Ich ‘erfinde’ meine Musik nicht, das ist ein natürliches, instinktives Ding“ – Der englische Musiker und Soundkomponist » Chris Clark ist bei dem renommierten Experimental-Indie- und Elektronica-Label Warp unter Vertrag. Seine Musik zeichnet sich durch „komplexe Drum-Strukturen, basierend auf editierten Live-Samples“ aus und sei „vertrackter Techno“, gern auch mal ergänzt um „psychedelisch-Krautrockiges“. (last.fm)

Der bildende Künstler » Martin Böttger ist das erste Mal bei einem Lane-Clark-Projekt an Bord. Der gebürtige Meissner war Meisterschüler an der Kunsthochschule Kassel und lebt und arbeitet dort und in Berlin. Böttgers Themen sind Zeit und Raum, Deformation und Dekonstruktion. Dem nähert er sich mit Visual Art – 3D Animationen, interaktiver Animation, audiovisuellen Performances, Skulpturen und Raum-Installationen.


Premiere am Donnerstag, 20. März.
Dann am 21./22. und vom 26. – 29. März jeweils 20 Uhr.
Residenz Schauspiel Leipzig, Baumwollspinnerei | Halle 18
Tickets: 1268-168.