borgmanns «onkel wanja» fährt zum theatertreffen

tt14_promo_media_gallery_resNach Bekanntgabe der Einladungen zum » 51. Theatertreffen heute vormittag behaupteten böse Zungen, selbiges könne in diesem Jahr auch gleich nach München ziehen: Insgesamt vier Inszenierungen aus der bayerischen Landeshauptstadt – 2x Residenztheater, 2x Kammerspiele – fahren im Mai nach Berlin. Mit Zürich und Wien sind auch ansonsten eher die südlichen Gefilde gefragt, nur eine Berliner Inszenierung ist geladen: Herbert Fritschs Volksbühnen-Oper Ohne Titel Nr. 1. (Fritschs » Physiker kommen übrigens im März für ein Gastspiel aus Zürich ans Schauspiel Leipzig!)

Peter Kurth in "Onkel Wanja". Foto: Schauspiel Stuttgart

Peter Kurth in „Onkel Wanja“. Foto: Julian Röder/Schauspiel Stuttgart

Vom Schauspiel Stuttgart ist Robert Borgmanns Tschechow-Inszenierung » Onkel Wanja dabei, der laut der Theatertreffenjury: «Lethargie und lähmende Hitze, mit zirpenden Grillen und einem suggestiven Soundteppich» inszeniert und Mut beweise «zur Entschleunigung». Borgmann liefe nie Gefahr zu langweilen, er nähme sich Zeit, «damit sich die Dinge entwickeln können – subtil, aber substantiell […] Ein erstaunlich dynamisches Stillstandszenario».

Es spielen unter anderen Susanne Böwe, Peter Kurth und Thomas Lawinky. Premiere in Stuttgart war am 27. Oktober 2013. Der Spielplan für das Theatertreffen wird am 4. April bekannt gegeben, der Vorverkauf beginnt am 12. April um 10 Uhr.