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der amerikanische (sommernachts)traum

Obwohl Shakespeares 450. Geburtstag auch schon wieder sieben Monate zurückliegt, ist selbiger für Bochum Anlass genug, um herbstliche Shakespeare-Wochen auszurufen. Zu deren Abschluss traf sich die Deutsche Shakespeare-Gesellschaft und auf dem Programm standen gleich zwei „Sommernachtsträume“ – einer in Bochum und einer in Düsseldorf. Es bot sich also Gelegenheit zu einem interessanten Vergleich.

clemens meyer sprengt das literaturfest münchen

Clemens Meyer kuratiert in diesem Jahr das forum:autoren des Münchener Literaturfests. Und er hat sich einiges vorgenommen! Gleich acht spektakuläre Abende plant unser Vorzeige- und Lieblings-Schriftsteller. Dafür wird auch jede Menge Leipzig nach München exportiert.

der ewige kampf – hartmanns woyzeck am dt

Sebastian Hartmann hat am Deutschen Theater Büchners Woyzeck inszeniert. Die Rollen teilen sich Katrin Wichmann und Benjamin Lillie, für die Musik sorgt Ch. Mäcki Hamann. Neben dem Woyzeck-Text kommen auch „Der Hessische Landbote“ und „Lenz“ vor, außerdem noch Texte von Heiner Müller (Hydra und Bildbeschreibung). Inspiriert von Müllers Bildbeschreibung hier nun eine Stückbeschreibung:

woyzeck und seine marie

Berlin bekommt einen neuen Hartmann: Am Deutschen Theater inszeniert der Ex-Centraltheater-Intendant Büchners Stück-Fragment Woyzeck und an diesem interessiert den Regisseur weniger das landläufig bekannte, soziale Ursache-Wirkungs-Prinzip als das allgemein-menschliche Warum-töten-wir-überhaupt?

hin und weg – der atlas der abgelegenen inseln in hannover

„Ein mehrstimmiges Hörstück auf drei Stockwerken für vier Schauspieler und ebensoviele Musiker eingerichtet von Thom Luz“ steht über dem Abend in der Cumberland’schen Galerie. Zu erleben ist ein sehr stimmiges Zusammenspiel von Raum, Klang, Musik und Spiel. Die Kritikerin empfiehlt, in der mittleren Etage Platz zu nehmen.

die kultur könnt ihr euch in die haare schmieren! alex eisenach macht frankfurt den fauser

Lange Zeit kannte ich von Frankfurt am Main nur den Bahnhof als Ort des Umsteigens. Doch die zu Ende gehende Spielzeit hat uns Centraltheaterfreunden diverse Gelegenheiten geboten, zu Theatern außerhalb Leipzigs zu reisen, und so kenne ich nun auch den Weg vom Frankfurter Hauptbahnhof zum dortigen Theater. Der führt an einigen Kneipen vorbei, die man aus Jörg Fausers Roman Rohstoff zu kennen glaubt. Und Jörg Fauser war auch der Anlaß für einen Frankfurt-Besuch am vergangenen Wochenende, aber der Reihe nach.