das theater trifft sich in berlin ..

.. und dabei ist unter anderem der verzauberte Judith-Schalansky-Inselabend vom Schauspiel Hannover (Der Atlas der abgelegenen Inseln, Regie Thom Luz, u.a. mit Günther Harder, wir waren schon bei der Premiere ganz » hin und weg und fragen uns nun, wo die Aufführung stattfinden mag) und Robert Borgmanns die unverheiratete vom Wiener Akademietheater (nach Onkel Wanja im letzten Jahr schon seine zweite Einladung). Ebenfalls vom Akademietheater kommt ein Wolfram Lotz-Stück: Die lächerliche Finsternis, Regie Dušan David Pařízek.

Atlas der abgelegenen Inseln. Foto: Karl Bernd Karwasz

Atlas der abgelegenen Inseln. Foto: Karl Bernd Karwasz

Dann findet sich – so die Erben wollen – beim 52. Theatertreffen Gelegenheit, Castorfs Baal zu sehen, ohne ans Münchner Residenztheater fahren zu müssen. Den Baal selbst spielt im übrigen Aurel Manthei, der in Leipzig von 2002 bis 2008, unter anderem in Karin Henkels Miss Sara Sampson und als Engels Peer Gynt auf der Bühne stand.

Die Münchener Kammerspiele erhalten eine Einladung für Warum läuft Herr R. Amok? (Susanne Kennedy nach Fassbinder), Karin Henkels Ibsen-Inzenierung John Gabriel Borkman vom Deutschen Schauspielhaus Hamburg ist geladen, ebenso wie Stemanns Die Schutzbefohlenen vom Thalia. Aus Stuttgart reist Christopher Rüpings Das Fest an und in Berlin gleich schon vor Ort sind Yael Ronens Common Ground (Maxim Gorki Theater) und Warten auf Godot in der Regie von Ivan Panteleev (Deutsches Theater / Ruhrfestspiele).

München, Berlin, Wien, Hamburg – am überraschendsten vielleicht – neben der Nominierung des Schauspiels Hannover – in diesem Jahr ist gar KEINE Herbert Fritsch Inszenierung am Start :-).