krieg und frieden I – eine kleine presseschau

Noch sind es dreieinhalb Monate bis zur Leipzig Premiere von «Krieg und Frieden». Um die  Wartezeit zu verkürzen (oder die Neugier zu schüren) haben wir ein paar Pressestimmen und Radio- bzw. TV-Beiträge gesammelt. Für die Inszenierungsfotos bedanken wir uns herzlich beim Centraltheater.

«Die Weltgeschichte als chaotisches Zufallsprodukt, dafür interessiert sich Regisseur Hartmann. Wie viel Einfluss haben wir wirklich auf den Lauf der Dinge?».

Linda Pöppel/Artemis Chalkidou (c) Screenshot, ZDF Mediathek

Zum Beitrag zdf.kultur / kulturpalast, Bild Screenshot ZDF Mediathek

Noch vor der Premiere hat zdf.kultur Sebastian Hartmann, Heike Makatsch und das Ensemble bei der 11-stündigen Generalprobe in Recklinghausen besucht. Der Bericht von Kerstin Edinger mit vielen kleinen Ausschnitten (Achtung, Spoiler Alert :) und Interviews mit Sebastian Hartmann und Heike Makatsch lief am 24. Mai in kulturpalast // hier geht es zum Streaming des Beitrags in der ZDF Mediathek

«Wunderbarerweise gelingt in dieser Inszenierung, zu der Tolstois Roman den Inhalt, aber nicht die Form geliefert hat, beinahe alles.» heißt es in der nachtkritik von Martin Krumholz  // «Krieger und Grenzkünstler» vom 11. Mai 2012 // hier klicken für die ganze Kritik

Ulrich Fischer sah für Bayern 2 eine «umjubelte, (…) gnadenlose, gekonnt sich dramatisch steigernde Dekonstruktion nach allen Regeln der Kunst» //  Bayern 2 kulturWelt, Sendung vom 11. Mai 2012 // hier klicken für die ganze Kritik

Foto: Rolf Arnold / Centraltheater Leipzig

Foto: Rolf Arnold / Centraltheater Leipzig

Schon in der letzten Pause berichtet dradio-Kritiker Alexander Kohlmann direkt aus dem Theater «Und es entsteht auf der Bühne ein großes Ganzes, eben jener Ameisenhaufen namens Menschheit, als den Tolstoi selber einmal seinen Roman bezeichnet hat» // in der Sendung Fazit auf dradio am 10. Mai 2012 // hier klicken für den ganzen Beitrag

In seiner ausführlichen Kritik am nächsten Tag heißt es: «Immer neue Räume lassen sich durch die Bewegungen dieser Platten bauen. Während die Schauspieler von einer Rolle und Position in die nächste springen, verändert sich so auch die Landschaft beständig, schneller als ein Filmregisseur je schneiden könnte.» und findet die Inszenierung   «viel näher an Tolstois Ringen um die großen Fragen des Lebens, als es jede nur äußerliche Nacherzählung der Geschichte im Guckgasten-Format zu sein vermag.» // «Tolstois Ringen um die großen Fragen des Lebens», dradio, kultur heute, 11. Mai 2012 // hier klicken für die ganze Kritik

Foto: Rolf Arnold / Centraltheater Leipzig

Foto: Rolf Arnold / Centraltheater Leipzig

Für das Onlineportal derwesten.de hat Ralph Wilms die Aufführung besucht: «Manche Bilder dieser übergroßen Inszenierung wirken viel stärker nach als die Worte des bitteren Romanciers.» Wilms hebt die Musik hervor: «Auch wenn Sascha Rings „Apparat“ sich zu rauerer Dramatik auftürmt: Diese Musik ist Bejahung, nicht Zerstörung.» // Krieg und Frieden mit Bildgewalt bei den Ruhrfestspielen, hier klicken für die ganze Kritik

Der WDR 2 Kritiker Stefan Keim berichtet im Mittagsmagazin über «einen philosophischen Abend mit durchgeknalltem Humor» // Monumental-Theater mit Witz, WDR2, 11. Mai 2012 // hier klicken für den ganzen Beitrag

Foto: Rolf Arnold / Centraltheater Leipzig

Foto: Rolf Arnold / Centraltheater Leipzig

«Vier Stunden lang ist die Aufführung abwechslungsreich, anregend, mit einigen Längen. Nach der zweiten Pause jedoch wird sie grandios» befindet derselbe Kritiker, dieses mal für das Onlineportal der WELT hat Stefan Keim die Inszenierung rezensiert. // Stefan Keim «Erkenntnistheorie für weiße Kaninchen», nachzulesen auf welt.de

Für Cornelia Fiedler // Süddeutsche Zeitung vom 12. Mai 2012 // sind «Schlaglichter, Fetzen, Gedankenstränge des Romans sind zu Bildern geronnen, getragen vom starken, lustvollen, oft ironischen, dann wieder anrührenden Spiel des Ensembles.» // Der Artikel ist im SZ-Archiv für 1,50 Euro käuflich zu erwerben

Foto: Rolf Arnold / Centraltheater Leipzig

Foto: Rolf Arnold / Centraltheater Leipzig