mann aus leipzig glänzt und
hannover meldet: auftrag erfüllt

Gratulations! Mit Der Mann aus Oklahoma und Der Auftrag haben die Ruhrfestspiele – glaubt man den Kritiken und warum sollten wir nicht – gestern Abend zwei großartige Premieren erlebt.

Eine Krise der Männlichkeit erkennt Stefan Keim (Deutschlandradio Kultur) in dem prämierten Text von Lukas Linder und erlebt die Uraufführung vom Schauspiels Leipzig als „extrem unterhaltsamen“ aber auch harten und anspruchsvollen Abend mit dem richtigen „Biss“ und einem tollen Hauptdarsteller:

Der Mann aus Olkahoma. Felix Axel Preißler © Rolf Arnold

Sucht den Mann in Oklahoma: Felix Axel Preißler als Fred © Rolf Arnold

Tempo, lustvoll gemeine Zuspitzungen und die hohe Spielenergie des Leipziger Ensembles sorgen für viele Momente schwarzbissiger Komik. (…) Der hervorragende Felix Axel Preißler (verkörpert) den jungen Fred mit glaubwürdiger Schüchternheit.

Hier das komplette » Fazit von DRadio Kultur


Liberté, Égalité, Fraternité  - Der Auftrag @ Katrin Ribbe

Liberté, Égalité, Fraternité – Der Auftrag @ Katrin Ribbe

Und das ist nur der Auftakt zu einem überwältigenden Reigen von Ideen und Assoziationen, Verknüpfungen und Interpretationen. Fast scheint es, als würde Müllers Engel der Verzweiflung durch diese Inszenierung schweben und dabei mit vollen Händen den Rausch austeilen.

So begeistert zeigt sich nachtkritik.de über den Auftrag des Schauspiels Hannover. Zumeist ist in der Inszenierung Heiner Müller selbst zu hören, nur selten sprechen die Schauspieler. In diesen raren Momenten seien „die Ratlosigkeit und die Melancholie (…) schier atemberaubend“.

Hier die komplette » nachtkritik von Sascha Westphal

Auch das Theater zeigt sich stolz und vermeldet augenwinkernd: »Auftrag« erfüllt.