radeln mit hut und diskutieren um sinn und zweck der geisteswissenschaften

Wir sind noch immer der Meinung, dass die Universitätsinstitute für Theaterwissenschaft und Archäologie nicht geschlossen gehören und an der Bildung nicht gespart werden darf. Ihr auch? Dann möchten wir euch auf die beiden nächsten Protestveranstaltungen hinweisen:

Heute: Radeln gegen Kürzungen

Heute, am Mittwoch, wird wieder protestgeradelt. Die Demo auf zwei Rädern steht diesmal unter dem Motto: Fahrradfahren mit Hut gegen die Kürzungen! Mitmachen statt Resignation! Treffpunkt ist 17 Uhr am Augustusplatz, dann geht es über  Martin-Luther-Ring ins Musikviertel, durch den Clara-Zetkin-Park, Anton-Bruckner-Allee, Klingerweg, Käthe-Kollwitz-Straße, Gottschedstraße, Thomaskirchhof, Markt, Brühl und Goethestraße zurück zum Ausgangspunkt.

Samstag: Podiumsdiskussion im TdjW

Am Samstag, dem 26 April diskutieren im Theater der jungen Welt Kultur- und Bildungspolitiker fast aller im Sächsischen Landtag vertretenen Parteien zum Thema Der Fall der Theaterwissenschaft. Geisteswissenschaften zwischen Ökonomisierung und kritischem Korrektiv.

Soll der vielberufene Faktor Bildung endgültig reduziert werden auf messbare Bereiche? Müssen nicht gerade umgekehrt das Messbare und das ökonomisch Rentable immer wieder nach ihrem Nutzen für die gesamte Gesellschaft befragt werden?

Auf dem Podium nehnmen Platz: Reik Hesselbarth (FDP), Dr. Skadi Jennicke (Die Linke), Holger Mann (SPD), Prof. Dr. Günther Schneider (CDU) und Norman Volger (Bündnis 90/Die Grünen), den Abend moderiert der Direktor der Universitätsbibliothek Leipzig, Prof. Dr. Ulrich Johannes Schneider. Los gehts es um 19:30 Uhr.