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im herzen die finsternis – sebastian hartmanns „dämonen“ in frankfurt

Vorab gesteht der Rezensent, Dostojewskis Dämonen, die Sebastian Hartmann am Freitag am Schauspiel Frankfurt inszenierte, nicht gelesen zu haben. Was bildungslückenhaft gewagt klingt, erweist sich als Vorteil: Es entfällt die Suche nach Orientierung in der Romanvorlage, die der Regisseur bewusst verwehrt. Dafür begeben sich Hartmann und Ensemble ganz tief hinein in die menschliche Seele. Und dort funkelt es fiebrig und düster.

ein theater-winter-vorguck nach leipzig, frankfurt, oberhausen, stuttgart und hannover

“ Alle guten Vorsätze haben etwas Verhängnisvolles. Sie werden beständig zu früh gefasst.“ … meinte der große Oscar Wilde, deshalb haben wir uns noch ein paar Tage Zeit gelassen mit dem Vorsatze, im neuen Jahr mindestens genauso oft ins Theater zu gehen wie im alten – wenn nicht gar öfter – und schauen jetzt, was die ersten Monate in Zwanzigfünfzehn so im theatralen Angebot haben.

die reihe7-hits der saison

Da ist es wieder, dieses seltsame Wesen namens Sommerpause. Für uns Zeit, aus der siebenten Reihe zurückzuschauen auf 2013/14 mit einer kleinen und absolut subjektiven Top-Ten der Saison-Highlights, bevor wir im September mit Im Westen nichts Neues in Hannover in die nächste Spielzeit starten. Viel Vergnügen …

die kultur könnt ihr euch in die haare schmieren! alex eisenach macht frankfurt den fauser

Lange Zeit kannte ich von Frankfurt am Main nur den Bahnhof als Ort des Umsteigens. Doch die zu Ende gehende Spielzeit hat uns Centraltheaterfreunden diverse Gelegenheiten geboten, zu Theatern außerhalb Leipzigs zu reisen, und so kenne ich nun auch den Weg vom Frankfurter Hauptbahnhof zum dortigen Theater. Der führt an einigen Kneipen vorbei, die man aus Jörg Fausers Roman Rohstoff zu kennen glaubt. Und Jörg Fauser war auch der Anlaß für einen Frankfurt-Besuch am vergangenen Wochenende, aber der Reihe nach.