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theaterwissenschaft leipzig – der protest geht weiter

Ein Einlenken der Uni-Leitung ist nicht in Sicht, stattdessen wird fröhlich der Schwarze Peter zwischen Alma Mater und dem Land Sachsen hin und hergeschoben und die Mär von den gut ausgestatteten Universitäten weitererzählt. Der Protest mag – ob dem, was auf dem Spiel steht – einigen zu klein erscheinen, aber er geht weiter. Hier findet ihr die kommenden Aktionen

die theaterwissenschaft leipzig kämpft!

Im Januar beschloss das Rektorat der Uni Leipzig die Schließung der renommierten Leipziger Theaterwissenschaft. Studenten und Professoren kämpfen seitdem gegen den Beschluss und bekommen Unterstützung von ehemaligen Absolventen, Theatermachern wie Armin Petras und Volker Lösch, Kulturschaffenden aus ganz Deutschland und Partnerinstituten aus der ganzen Welt. Knapp 15.000 Menschen unterzeichneten bislang die Onlinepetition – Unirektorin Schücking hält dagegen an den Schließungsplänen fest und sagt in der Zeit der Alma Mater Lipsienis eine schwarze Zukunft voraus.

bergab ins ewige leben!
eine abschiedsrede für die skala

Hier, in der Höhle vor der Stadt, servierte man anfangs einer handvoll Zuschauer eher schwer verdauliche Blut und Bananen-Kost. Hier lud René Pollesch ins Kolonialhotel, die Cocka Hola Company ließ es Liebesperlen regnen und die Nerds feierten ihre Nächte. Und nun fällt hier, wo sich gen Ende der aus dem Kellerloch befreite Mensch des 19. Jahrhunderts pfeifend bergab ins ewige Leben spielte, der vorerst letzte Vorhang.