theaterwissenschaft goes public

Schon über zwei Jahre ist es her, dass die Uni das Institut für Theaterwissenschaft schließen wollte. Nach dem lauten, langen und kreativen Protest vor Ort und aus aller Welt war die #TWinLE dann gerettet. Und zeigt sich schlanker als zuvor, aber mit viel Elan und neuen Ideen. Morgen gründet das Institut ein deutschlandweit einzigartiges  Kompetenzzentrum für Theater.

© Eva Döhne

© Eva Döhne

Dieses Kompetenzzentrum hat sich vor allem mehr Praxisbezug und gesellschaftlichen (Mit)Gestaltungswillen auf die Fahnen geschrieben: Kooperationen mit Theaterhäusern, internationale Vernetzung, die Förderung praxisorientierter Forschung und Lehre und die Vermittlung zwischen Theorie und Praxis mit Partnern innerhalb und außerhalb der Universität.

Ein Ort der öffentlichen Wissenschaftsvermittlung und transkulturellen Bildung will man sein, ein Forum für die öffentliche Diskussion theaterästhetischer, theaterpolitischer und kulturpolitischer Fragen, die sich mit den Herausforderungen von Gesellschaften im Wandel befassen.

Die Gründungsparty steigt morgen Abend im Schauspielhaus – dem Ort, der auch Gastgeber für die schon beinah legendäre Solidaritäts-Show 2014 war.  Und es werden nicht nur wichtige Leute wichtige Reden halten, es gibt auch ganz theaterpraktische Beiträge wie z.B. Thomas Hertel & Ensemble, friendly fire und der Theatergruppe DON Q.


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Donnerstag, 27. Oktober, 20 Uhr im Schauspielhaus. Eintritt frei.