Blog

der prinz von homburg reitet nach chemnitz

Die Inszenierung „Prinz Friedrich von Homburg“, in der Regisseur Philipp Preuss, so die Theatertreffen-Homepage „den kleistschen Text zu einer assoziativen Bilderwelt“ verdichtet, wird im Mai das 11. Sächsische Theatertreffen eröffnen.

Feigheit, ohne Zweifel, ist das schrecklichste Laster Michail Bulgakow "Meister und Magarita"

wer bin ich und wenn ja, warum?

Ein Mädchen, verirrt zwischen lauter Fremden am überfüllten Strand. Ein Bub, der  auf der Flucht 1941 Freunde, Hund und Großmutter zurücklassen muss. Die Eltern im Auto auf der Flucht nach Deutschland. Der kleine Sohn in einem Berliner Jetzt, der wissen will, warum er lebt. Vielstimmig ist die Familiengeschichte, die Marina Frenk in ihrem ersten Roman zum Klingen bringt – voll gelebten Lebens zugleich wissend und suchend und sehr berührend.

berlin, berlin, wir fahren nach berlin – und zurück!

Was haben wir Leipziger Theatergänger nicht gejammert: nach halb zehn Uhr Abends unter der Woche kein Zug mehr aus der Hauptstadt zurück nach L., am Wochenende nur der RE-S-Lumpensammler, in dem man sich die halbe Nacht um die Ohren schlagen muss – das schien gottgegeben und erhöhte die Zahl Theaterabend-Unmöglichkeiten arg. Nun ist offenbar Besserung in Sicht.