andrej kaminsky beim ersten stammtisch late night special

Ein Poet der leisen Töne

1964 in Helsinki, Finnland geboren. An der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ Berlin ausgebildet.
So wenig oder soviel kann, wer sucht, an persönlicheren Daten in Erfahrung bringen.

Da führt und verführt einer mit intellektueller Geschmeidigkeit.
Seit 2008 in Leipzig, für die ersten zwei Jahre seines hiesigen Engagements, dezidiert für die Skala engagiert, äußert sich so sofort ein Teil seines künstlerischen Selbstverständnisses.
Ob mit Rollen wie in „Night of the Nerds“, „Juli“, „Mann ohne Vergangenheit“ oder „Gemischte Sauna“, stets bleibt der Eindruck das er versucht „einer Generation aus der Seele zu sprechen, die es einfach satt hat, alles um sich herum zerfallen zu sehen.“
Verweigert mit den Figuren die „einfachen Antworten“. Setzt mit seinem Spiel, das mal „wie eine schnurrende Katze um die Beine streicht“, mal gezielt „zum Prankenhieb ausholt “ , den Zuständen dieser Welt auf der Bühne ein Denk-mal.

Aktuell in Kruses Jedermann auf der Ct – Bühne, gibt er den Gott als entertainende Randfigur. Als unverbesserlicher Zwischenrufer verschafft er singend für das, was zwingend gesagt sein muss, Gehör.
Be prepared.
Setzt mit einer Zeitgeisthymne das große Fragezeichen.
Spiegelt dein Leben einen Beginn und ein Ende im Nichts ?

Ein Überzeugungstäter, der es nicht müde wird, mit seinem großen Spiel ,,der Welt die Flötentöne“ bei zu bringen.

|: Jutta Palm :|