Seit ihrem Auftritt mit „Germania Song“ war ich von SIGNA so fasziniert, dass ich fast keine ihrer folgenden Inszenierungen verpasst habe: Kopenhagen, Köln, Salzburg, Berlin, Hamburg – nur Tallinn war mir dann doch zu weit. In diesem Herbst kehrt SIGNA wieder zu ihren Wurzeln nach Kopenhagen zurück. An einem stürmischen Novemberabend machte ich mich auf den Weg von Leipzig in die dänischen Hauptstadt.
back to the roots – signa in kopenhagen
verzweifelte russen, wilde kerle und junge deutsche – ein theaterwochenende in hannover
Eine Theaterfahrt, ein tolles, inspirierendes Haus und gleich drei Inszenierungen mit Leipziger Bekannten: Ein Wiedersehen mit Sarah Franke, Jonas Steglich, Sina Martens und Sascha Hawemann am Schauspiel Hannover.
der amerikanische (sommernachts)traum
Obwohl Shakespeares 450. Geburtstag auch schon wieder sieben Monate zurückliegt, ist selbiger für Bochum Anlass genug, um herbstliche Shakespeare-Wochen auszurufen. Zu deren Abschluss traf sich die Deutsche Shakespeare-Gesellschaft und auf dem Programm standen gleich zwei „Sommernachtsträume“ – einer in Bochum und einer in Düsseldorf. Es bot sich also Gelegenheit zu einem interessanten Vergleich.
herr pannicke radelt zur euro-scene
Der November bringt Festivalstimmung auf Leipziger Bühnen – wie nun schon seit etlichen Jahren hatte Ann-Elisabeth Wolff für die euro-scene ein abwechslungsgreiches Programm zusammengestellt. Insgesamt 12 Inszenierungen – mit dem Festivalpass kann man die alle sehen, so dass es recht preiswert wird, wenn man Zeit und Muße hat, sechs Tage lang im Durchschnitt jeweils zweimal im Theater zu sein.
punktlandung mit monchhichi
Wie vor 25 Jahren hat das Schauspiel Leipzig wieder Heiner Müllers Wolokolamsker Chaussee im Programm. Diesmal hat mit Philipp Preuss ein Österreicher die fünf Szenen auf die Bühne gebracht. Und so war die Premiere.
leute, habt ihr euch wieder eingesaut … ;)
der ewige kampf – hartmanns woyzeck am dt
Sebastian Hartmann hat am Deutschen Theater Büchners Woyzeck inszeniert. Die Rollen teilen sich Katrin Wichmann und Benjamin Lillie, für die Musik sorgt Ch. Mäcki Hamann. Neben dem Woyzeck-Text kommen auch „Der Hessische Landbote“ und „Lenz“ vor, außerdem noch Texte von Heiner Müller (Hydra und Bildbeschreibung). Inspiriert von Müllers Bildbeschreibung hier nun eine Stückbeschreibung:
„ich mag ihn nicht, diesen hamlet“
… wiederholt Andreas Keller gleich mehrfach in einer Szene als Claudius, und leider geht es uns ebenso. Leipzig hat die Schauspielzeit eröffnet: Mit einem Hamlet, der zwar nicht so brav und farblos daherkommt, wie die Klassikerinszenierungen der letzten Saison, aber ärgerlich unschlüssig geraten ist und sein Publikum erst im Video-Nachklapp unsanft wieder aufweckt.