volksbühnenbesuch: martin wuttke und birgit minichmayr in castorfs „judith“

Eine Castorf-Premiere jagt die andere. In den nachtkritik-Charts steht zwar immer noch Sebastian Hartmanns „Berlin-Alexanderplatz“ auf Platz eins, nun aber dicht gefolgt von Castorfs neuester Tat an der Volksbühne: „Die Kabale der Scheinheiligen. Das Leben des Herrn Moliere“. Doch reihesiebenmitte kann leider nicht bei jeder Premiere dabei sein und muss nun erst einmal eine Betrachtung zur vorletzten Castorf-Produktion an der Volksbühne nachholen.

Zu Jahresbeginn hatte „Judith“ Premiere, ein Drama aus dem 19. Jahrhundert von Friedrich Hebbel und damit schon etwas Besonderes für den in letzter Zeit vor allem auf Romanvorlagen spezialisierten Regisseur. Die Kritiken waren im Januar sehr widersprüchlich. Während man zum einen lesen konnte, diesmal hätte Castorf zur Pause Schluss machen sollen, schrieben andere, dass man in der zweiten Hälfte für das Ertragen der ersten belohnt worden wäre. Da bleibt dem Theaterfreund nichts anderes übrig, als selbst nach Berlin zu fahren, um sich ein eigenes Urteil bilden zu können.

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biberköpfe, engel und wie der regisseur vom baum fiel – sebi hartmann on air

Morgen ist Premiere am Deutschen Theater Berlin. Sebastian Hartmann bringt Alfred Döblins Roman „Berlin Alexanderplatz“ auf die Bühne – wie, das erzählt er im RBB Kulturradio » Zu Gast: Sebastian Hartmann. Zumindest ein bisschen. Und warum er neulich vom Baum gefallen ist, erzählt er auch.

Wir rufen ein Toitoitoi nach Berlin!


» Berlin Alexanderplatz
Deutsches Theater Berlin. Regie: Sebastian Hartmann. Mit: Andreas Döhler, Edgar Eckert, Christoph Franken, Michael Gerber, Felix Goeser, Moritz Grove, Gabriele Heinz, Benjamin Lillie, Wiebke Mollenhauer, Markwart Müller-Elmau, Katrin Wichmann und Almut Zilcher.
Premiere: 12. Mai, dann wieder am: 13., 16. und 22. Mai sowie am 5. und 19. Juni